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Historie/Geschichte

Die Fleischerei Prott wurde am 1. September 1927 von Wilhelm Prott in der Rohrstraße in Bremen-Vegesack wiedereröffnet, hatte doch sein Vater August Prott, bedingt durch seine rheumatische Erkrankung, sein Geschäft aufgeben müssen.

Im Jahre 1934 zog die Fleischerei nach Lesum, wo sie am „Marktplatz" in einem alten Fachwerkhaus an der Lesumer Kirche ihren Betrieb aufnahm. 1955 wich das Gebäude einem stattlichen Wohn- und Geschäftshaus in der heutigen Gestalt.

1978 folgte die Geschäftsübergabe an Sohn Bernd Prott, der die Räumlichkeiten und vor allem das Warenangebot ständig modernisierte. Damit reagierte er auf die sich ändernden Hygieneanforderungen und auf das Kaufverhalten (Single-Haushalte). Er erkannte, dass Ehrlichkeit, Frische, Auswahl und vor allem Qualität die Attribute sind, die Vertrauen schaffen und gepaart mit einem wirklich guten Kundenservice ihm eine gute Marktlage bescheren.

So wurden 1986 die Produktionsräume erweitert und mit der Übernahme des Marktgeschäftes von Ludwig Lorenz auch der Verkauf auf dem Wochenmarkt Bremen-Vahr ausgeweitet.

Zehn Jahre später, 1996, übernimmt sein Sohn Henning Prott das Familienunternehmen. Der Verkaufsraum wird vergrößert und ein Imbiss mit Mittagstisch eingeführt, sowie ein umfangreiches und hochwertiges Konservensortiment.

Mit der Wiedereröffnung im Juli 1996 wird der Fleischeinkauf konsequent auf NEULAND umgestellt. Damit erhielt der hohe Qualitätsanspruch ein durch zahlreiche Tierskandale notwendig gewordenen ethischen Aspekt und Sicherheit.

Seit 2003 Erweiterung des Marktgeschäftes auf den Domshof in der Bremer Innenstadt.

Heute fördert die Fleischerei Prott seltene, zum Teil vom Aussterben bedrohte heimische Tierrassen, wie zum Beispiel das Bunte Bentheimer Weideschwein oder die Diepholzer Moorschnucke.